BUNDESLIGA
SIEGESSERIE DES HSV OHLICHER BEENDET!
TTC KUCHL - HSV OHLICHER SAALFELDEN 9 : 6
Nach dem starken Auftritt im Intercup gegen die ungarische Profitruppe aus Pecs (die Kuchler unterlagen nach sehenswerten Spielen knapp mit 2:4), waren die Saalfeldener diesmal Außenseiter im Salzburger Derby gegen den zweiten der Bundesligatabelle TTC Kuchl. Nach der Niederlage der Kuchler im Herbst in Saalfelden wollten die Tennengauer unbedingt vor eigener Kulisse (leider waren es nur 20 Besucher!) Revanche üben. Weiss Bernhard besiegte im Auftaktspiel den Kuchler Nachwuchsspieler Seidl Lukas mit 3:0. Leider verlor Matviychuk gegen die Nummer 1 der Einzelrangliste Gabor Toth mit 0:3, der diesmal dem Spielertrainer aus Saalfelden eigentlich keine Chance ließ. In einer sehenswerten Partie besiegte Heine Florian Attila Halmai mit 3:1. Leider verlor Grundner die beiden Spiele gegen die Kuchler Jugendspieler Kranabitl und Seidl, obwohl er in allen Sätzen bis zum achten Punkt jeweils in Führung lag. Bis zum Stand von 5:5 konnten die Pinzgauer mit dem Gegner mithalten, ehe die Kuchler dann durch Siege von Toth (siegte knapp nach tollen Ballwechseln gegen den groß aufspielenden Weiss) und Halmai mit 7:5 in Führung gingen. Heine verlor anschließend leider ganz knapp und sehr unglücklich gegen Seidl Lukas. Bei einem Sieg hätten die Spieler des HSV Ohlicher noch ein Unentschieden erreichen können, denn Matviychuk besiegte Halmai und im letzten Spiel wäre Weiss gegen Karabitl als Favorit in die Partie gegangen. Alles in allem haben die Kuchler diesmal den knappen Sieg verdient, wenn auch die Saalfeldener, die an diesem Tag nicht gerade glücklich agierten, durchaus Chancen auf den Sieg hatten. Auffallend bei diesem Derby war das schlechte „Nervenkostüm“ einiger Spieler aus beiden Mannschaften, die sich leider durch ständige Jammereien selber um die Lorbeeren brachten.
Punkte für Saalfelden: Matviychuk 3, Heine 2, Weiss 1
UNION SALZBURG - HSV OHLICHER SAALFELDEN 9 . 3
Nach der Tabellenform waren die HSV`ler gegen die ebenfalls wie Kuchl mit zwei ungarischen Legionären spielenden Salzburger krasser Außenseiter und man durfte sich in den Reihen der Pinzgauer nicht allzu viel von diesem Spiel gegen den Tabellenführer erwarten. Die Salzburger ließen auch von Beginn an nie einen Zweifel darüber aufkommen, wer an diesem Tag das Spiel als Sieger verlassen würde. Nur Matviychuk und Heine konnten mit den ungarischen Legionären und mit Landestrainer Levenko Dmitry mithalten und so ging auch der Sieg (wenn auch etwas zu hoch, weil einige Spiele erst im 5. Satz knapp an die Salzburger gingen) verdient an die Spieler der Union, die damit kaum mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen sein werden. Fazit aus Sicht des HSV Ohlicher: Wenn man an der absoluten Spitze der 2. Bundesliga mitmischen will, braucht man auf jeden Fall einen Legionär von Format. Die derzeitigen Spitzenvereine der 2. Bundesliga spielen alle mit 2-3 ausländischen Verstärkungen. Mit der Verpflichtung des Ungarn Kovac Janos jun. in der nächsten Saison haben die Saalfeldener die Weichen dazu bereits gestellt und man kann gespannt sein, ob der HSV Ohlicher vorne mitspielen wird. Trotz dieser beiden Niederlagen liegt die Mannschaft aus Saalfelden noch immer auf dem hervorragenden 4. Tabellenplatz.
Punkte für Saalfelden: Matviychuk 2, Heine 1
Winterstätter G.